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{12von12} Jänner 2018

Und auch bei 12v12 bin ich wieder mit dabei – danke wie immer an Caro für die Sammlung aller Teilnehmer.

2018_01_12_Jaenner01Guten Morgen. Mit Turban und dem Blick in den dringend zu putzenden Spiegel begrüße ich den Tag.

2018_01_12_Jaenner02Es ist Freitag, da habe ich frei. Das kleine Frl. muss in die Schule, wir dürfen sie heute bis vor die Schule begleiten, da ihr morgendliches Date kurzfristig verschoben wurde. Was für eine Ehre für uns! Der kleine Bruder geht voller Stolz mit.

2018_01_12_Jaenner03Mit dem Lausa habe ich heute einen Ausflug in die große Stadt vor. Wir dürfen zur Impfung zum Kinderarzt. Das heißt, wir fahren erst mit dem Zug und dann sogar noch mit dem Bus – ein Lausa-Traum!

Die Impfung nimmt er cool hin, trotzdem gibt es ein Tapferkeits-Belohnungsauto und wir müssen noch ein Geburtstagsgeschenk für die Party morgen besorgen, bei der das kleine Frl. eingeladen ist. Dazu gibts leider kein Foto. 😉

Weil schon vorher abzusehen war, dass wir nicht pünktlich zu Schulschluss zuhause sein würden, haben wir Omma um Abhol-Empfangshilfe gebeten. 

2018_01_12_Jaenner06Wir schaffen es gerade noch, einen Kaffee zu trinken und schon ist Omma eingespannt. 😉

2018_01_12_Jaenner07Ich will gar nicht genau wissen, was das Pferd da zu knabbern hat. Auch sonst sieht die Besprechung der beiden blonden Oberärztinnen sehr spannend aus.

2018_01_12_Jaenner05Seit September haben wir auf diese beiden Schneidezähne gewartet. Gestern (also am 11.) ist der Schneidezahn daneben versehentlich ausgefallen (ja, er hat schon ordentlich gewackelt, aber mit einem „ups- der Zahn ist draußen“ haben wir beide nicht gerechnet.), und hat somit genug Platz geschafft.  

2018_01_12_Jaenner08Abends gönnen wir uns eine Pizza vom Nachbarn 3 Häuser weiter. Seit meinem Unfall muss ich beim Essen etwas vorsichtiger sein – während ich auf Rippelen verzichten sollte, ist eine Pizza herrlich weich, fluffig und saulecker.

2018_01_12_Jaenner04Abends stricke ich noch ein paar Runden an den Socken fürs kleine Frl. damit diese vor Winterende noch fertig werden. Leider habe ich ungenau gemessen und muss prompt die  Spitze auftrennen, da die zweite Socke ansonsten zu klein geworden wäre. 

2018_01_12_Jaenner09Vorm Schlafen gehen habe ich dann noch dieses neugierige Dreiergespann ins Bett geschickt. Glücklicherweise haben sie nicht schlecht geträumt, weil wir ja zur Zeit Prison Break schauen und es wirklich SEHR spannend ist, gell, Herr S.?

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Back at work – der erste Tag im Büro

Gestern war nun mein erster Arbeitstag nach meinem vorweihnachtlichen Unfall-Statt-Weihnachtsurlaub.

Im Büro wurde ich mich mitleidigen, skeptischen, erstaunten Blicken empfangen – ich denke, es haben alle damit gerechnet, dass meine linke Gesichtshälfte noch übel angeschwollen und dem Regenbogen konkurrenz-machend aussieht. Wie enttäuschend, dass die Schwellung auf ein Minimum geschrumpft ist, die Chirurgin wirklich gute Arbeit geleistet hat und von den drei außen liegenden Narben nur bei genauem Hinschauen noch was zu entdecken ist: die klitzekleine Narbe an der Wange (2 Nähte) ist so gut wie weg, die Narbe unterm Augenlid (4 Nähte) wird irgendwann mit der Falte verschmelzen und die dritte Narbe (3 Nähte) ist die Verlängerung der Augenbraue und wird aktuell recht gut von der (neuen) Brille kaschiert.

Nachdem ich meine Geschichte also gefühlte Trillionen Male erzählt habe, hat mich der Büroalltag recht schnell eingeholt – es ist doch einiges liegen geblieben, auch wenn meine Kolleginnen die dringlichsten Dinge für mich schon erledigt haben. Ich habe also fleißig gerechnet, telefoniert, einen wichtigen Termin vereinbart und der Tag ist geradezu verflogen. 

Um die Mittagszeit kam nicht nur der Hunger, sondern auch die Taubheit in der linken Gesichtshälfte, die seit dem Unfall mein Begleiter ist, wurde kurzfristig intensiver und die verunfallte Stelle fühlte sich kälter an. 

Zuhause empfing mich dann der an Montagen immer sehr müde Trupp, Kochen-Essen-Zähneputzen-insBettbringen wurde zu einer großen Herausforderung für uns große Menschen. 

Nunja – das Resümee des Tages: der Unfall ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen, das Arbeiten erschöpft mich mehr als erwartet, doch das wird sich hoffentlich wieder geben.

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{2018} Ausblick

Weil mir grade danach ist und man soll die Laune ja nutzen – das haben wir 2018 vor bzw. das erwartet uns:

Ich hatte mir für die letzte Woche 2017 vorgenommen, mich endlich um eine neue Brille zu kümmern – mit einer Woche Verspätung habe ich das tatsächlich auch geschafft. Heute wurde sie ausgesucht und bereits morgen darf ich sie abholen. Yipii!

Das kleine Frl. wird ihre erste zweite Reise ohne Mama und Papa unternehmen – und weil die Reise schon sehr bald stattfinden wird, ist sie entsprechend ungeduldig und voller Vorfreude.

Herr S. und ich feiern dieses Jahr tatsächlich schon 10 Jahre verliebt sein – wenn das kein Anlass zum Feiern ist….

Ich werde erfahren, ob meine Titanplättchen im Gesicht wieder entfernt werden müssen, oder ob ich mein Leben als Teil-CyborgIne fortsetzen darf.

Wir werden voller Stolz das erste Zeugnis des kleinen Frl. entgegen nehmen und uns dann in die Sommerferien verabschieden.

Der Sommerurlaub 2017 war viel viel viel viel zu heiß (ich liebe Italien, aber es war sooooo heiß!), sodass es uns heuer in den Norden ziehen wird. Also nicht ganz rauf, aber immerhin an die deutsche Ostsee. Und da freu ich mich schon so richtig drauf.

Um aber meiner Italienliebe trotzdem zu frönen, werden wir „Großen“ ein Wochenende ganz alleine in Italien genießen – wir haben da schon so eine Idee und werden vermutlich auf alten Pfaden wandeln und neue Erinnerungen schaffen.

Und natürlich werde ich ab sofort viel mehr Sport machen, weniger Essen, täglich an den zig-Fotobüchern arbeiten, bis sie alle abgearbeitet sind und selbstverständlich nicht auf die tägliche gute Tat vergessen. 😉

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{2017} Rückblick

Starten wir das neue Jahr mit einem Rückblick: 

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? 8
Für die 10 fehlt ein entspannter Dezember. Ich fühlte mich ausgelaugt, kraftlos und das unnötige i-Tüpfelchen mit meinem Unfall und allen Folgen daraus machen das Jahr zu einer 8.

Zugenommen oder abgenommen?
Gleich, würde ich sagen. Das behauptet der Hosenbund.

Haare länger oder kürzer?
auch gleich lang, da bin ich leider recht langweilig

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger. Ich wollte mich tatsächlich in den Weihnachtsferien um eine Aktualisierung meiner Brille kümmern, da ich subjektiv schlechter sehe. Die Anschaffung wird aus gegebenem Anlass um ein bis zwei Wochen verschoben.

Mehr Geld oder weniger?
Gleich würde ich sagen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Auch ziemlich gleich viel. ok, vielleicht ein bisschen mehr. Urlaub(e), Ausflüge, Konzert, Einschulung…

Der hirnrissigste Plan?
hm, hirnrissig? Sich am 9.Dezember in die Innsbrucker Altstadt zu wagen – ausgerechnet dann, als sich ganz Italien eben dort befindet.

Die gefährlichste Unternehmung?
unabsichtlich am eisigen Gehsteig ausrutschen und oioioi… die Folgen daraus….

Die teuerste Anschaffung?
mh…

Das leckerste Essen?
wann immer Herr S. für mich kocht. Und die erste halbfeste Nahrung nach der OP. 

Das beeindruckenste Buch?
Ich nehme mir kaum mehr Zeit zum Lesen, kürzlich habe ich „Das Totenhaus“ gelesen und es hat mir gut gefallen.

Der ergreifendste Film?
Ergeifendst ist zu viel gesagt. Gute Filme habe ich einige gesehen. Zuletzt vielleicht „The imitation game“

Die beste Serie?
Zu Jahresbeginn 2017 haben wir recht erfolgreich binge watching betrieben. Mir gefielen „homeland“ und die europäische Verfilmung „die Borgia“ 

Die beste CD?
der Score zu „Fantastic Beasts and where to find them“

Das schönste Konzert?
James Newton Howard in Wien in echt und live und wow. Dabei habe ich es geschenkt und war vollkommen hin und weg. Ehrlich. Beeindruckend. Noch immer.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
meiner Familie

Die schönste Zeit verbracht mit…?
meiner Familie

Vorherrschendes Gefühl 2017?
hui! Das wird ja immer noch besser!

2017 zum ersten Mal getan?
40 geworden
Ein Schulkind eingeschult
beeindruckt die Westminster Abbey durchwandert
Knochenbruch mit OP und Klinikaufenthalt

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Mit dem Flugzeug verreist und London besucht
Eine Kreuzfahrt gemacht
nur mit Herrn S. nach Wien verreist

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Das Ohnmachtsgefühl zum Jahresende hin
den Unfall
die nicht enden wollende Rebellionsphase des Lausa

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
den Lausa jeden Tag davon überzeugen, dass er nicht alles nach seinem Willen durchziehen kann. (es lebe die Trotzphase)

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
hm….

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die London-Reise zu meinem Geburtstag

2017_12_31_Rueckblick

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
es sind zwei: „Sie dürfen heimgehen“ und „Schön, dass du wieder da bist.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
kann ich schlecht beurteilen 😉

Besseren Job oder schlechteren?
Den gleichen, nur mit mehr bzw. neuen Aufgabengebieten

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
1,50 Euro beim Lotto. *lach*

Mehr bewegt oder weniger?
gleich wenig. *lach* Aber wenn ich mir anschaue, wie viel wir unterwegs waren, haben wir  inzwischen viele neue Kilometer auf unserem Tacho drauf.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
3 (hin und wieder ein Schnupfen, einmal Magendarm, Knochenbruch)

Davon war für Dich die Schlimmste?
der Knochenbruch. 

Dein Wort des Jahres?
Familie

Dein Unwort des Jahres?
Jochbeinbruch

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Ich lese und verfolge eine Handvoll Blogs seit Jahren, darunter Frau Brüllen und Herrn MiM. Es ist immer wieder eine Freude, dort lesen zu dürfen.

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Gesundheit für alle, die mir wichtig sind. Und dieses Gefühl der Unausgeglichenheit wieder in den Griff zu bekommen.

2017 war mit 1 Wort…?
erfahrungsreich

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{12von12} Dezember 2017

Nicht ganz pünktlich, aber immerhin so für die Statistik oder neugierige Mitlesende. Mein 12v12 vom Dezember.

2017_12_18_Dezemer01Der Tag beginnt mit dem Vorbereiten der Jause für die Kinder.

2017_12_18_Dezemer02Diese Mitteilung kommt einen Tag zu spät für uns. Glücklicherweise ist für heute Regen angesagt, das Rutschblattl-Rutschen fällt für heute aus. 

2017_12_18_Dezemer03Am Bahnhof warte ich nur kurz auf meinen Zug.

2017_12_18_Dezemer04Während der Zugfahrt höre ich ein bisschen Musik. Eine willkommene Abwechslung im Pendler-Alltag.

2017_12_18_Dezemer05Und das höre ich gerade, am liebsten in jeder freien Sekunde. Das Konzert im November hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

2017_12_18_Dezemer06Zumittag begleitet uns die beste Freundin vom kleinen Frl., die zwei fleißigen Schulkinder sind ein Herz und eine Seele beim Hausübung schreiben.  

2017_12_18_Dezemer07Nach der Pflicht kommt die Kür, die Mädels spielen unter Aufsicht vom Lausa. Die Zeit vergeht nur leider viel zu schnell.

2017_12_18_Dezemer08(Fast) kein 12er ohne Hausarbeit. Die Waschmaschine sagt, sie ist fertig. Na denn, auf zum Wäscheaufhängen. *dasbisschenHaushalt* *augenroll*

2017_12_18_Dezemer09Und abends ist noch Zeit für ein bisschen Spielerei am PC. Immerhin will ich zum 1.1.18 einen neuen Kalender an der Wand hängen haben. 🙂

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{12von12} November 2017

2017_11_12_November01Guten Morgen! Heute können wir ausschlafen, denn unsere zwei Goldstücke haben bei Oma und Opa übernachtet. Der Blick aus dem Schlafzimmerfenster lädt aber eher zum Verweilen im Bett ein.

2017_11_12_November02Irgendwann, gar nicht so spät, stehe ich dann doch auf – Herr S. (hier könnt ihr seinen Tag nachlesen) hat heute wieder Markttag, deshalb trinken wir noch einen Kaffee zusammen, bevor er aufbrechen muss.

2017_11_12_November03Zum Kaffee gibt’s einen Hefezopf mit Rosinen und viiieeel Butter. 😉 Das schmeckt! Himmlisch. Herrn S. Kombination mit Haselnussmarmelade mag ich überhaupt nicht, zum Glück sind die Geschmäcker verschieden!

2017_11_12_November04Noch ein bisschen später blättere ich das erste Mal durch den Weihnachtskatalog. Schon als Kind habe ich es geliebt, durch die dicken Schmöker der verschiedenen Versandhäuser zu blättern und mich den Wunschträumen hinzugeben. Die Kinderlein werden später noch ganz entzückt sein, ich weiß es jetzt schon.

2017_11_12_November05Dieser kleine Krabbler trotzt offenbar den durchaus kühlen Novembertemperaturen. Solange sich die Spinne nicht in meinen Jagdbereich verirrt, ist alles gut. 

2017_11_12_November06Man findet immer noch schöne bunte Herbstblätter, allerdings muss man sich schon ein bisschen auf die Suche machen. Der Baum dazu schaut allerdings eher nackig aus. 

2017_11_12_November07Auch diese Blüte trotzt dem Wetter, sie gehört zu den letzten 4 Blühern an dem mittlerweile kargen Busch. Ich bin ja kein Rosenfan und habe auch eher den braunen als den grünen Daumen bei den Rosen. Aber wie diese Blüte dem Herbstwetter trotzt einfach ihre schönste Blüte zeigt, ist recht beeindruckend.

2017_11_12_November08Ich fahre auch am Sonntag mit dem Zug. Die allerbeste Schwiegermutter hatte Sorge, dass ich an einem Tag ohne Kinder und Mann verhungern könnte und lud mich zum Essen ein. 🙂

2017_11_12_November09Der Zug ist überschaubar gefüllt. Macht nix, ich hab die freie Platzwahl. Am Zielbahnhof angekommen, werde ich vom Opa und dem Lausa abgeholt. Die Wiedersehensfreude nach einer aushäusigen Nacht ist groß. Später am Nachmittag fahren wir gemeinsam wieder nach Hause, wir jausnen noch eine Kleinigkeit, bevor der fehlende Schlaf der letzten Nacht nachgeholt wird.

2017_11_12_November10Und noch ein Bonusbild: wie im Oktober vermutet ist der Baum kahl, ein wahres Trauerspiel. Allerdings erleichtert er die Aussicht für neugierige Fenstergucker, die unermüdlich jeden Morgen winken, bis die Mama um die Ecke gebogen und somit aus dem Blickfeld verschwunden ist.

2017_11_12_November11Und noch ein Bonusbild: nur 20 Km weiter westlich landen wir im Winter. Die weißen Punkte sind nicht vom dreckigen Objektiv, nein, das sind Schneeflocken. Den ganzen Vormittag lang haben sie auf dem Weg „nach unten“ mal getanzt, mal gebummelt, aber alle sind an ihrem Endziel angekommen. Viel zu früh finde ich, deshalb bin ich auch nicht beleidigt, dass dieses Wintergastspiel bereits morgen wieder Geschichte sein wird.

Tja, das war’s. Danke fürs Schauen. Bei Caro gibts noch mehr. Bis Dezember, ihr Lieben!

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{12von12} Oktober 2017

Juhui, ich bin auch wieder dabei! 

2017_10_12_Oktober01Guten Morgen! Das kleine Frl. hat heute Wandertag, dafür hab ich heute ausnahmsweise einen Kittel (=Rock) an. Die Strumpfhose passt gerade unglaublich gut zu meiner Laune, ist die Reise nach London doch erst ein paar Tage her. 

2017_10_12_Oktober02Der kalte September hat die Blätter dieses Jahr viel früher rot gefärbt. Ich mag die beiden Bäume vor dem Kindergartenhaus besonders gern. Am Novemberfoto sind sie vermutlich schon kahl. 🙁

2017_10_12_Oktober03Meine Mitfahrgelegenheit ist schon da. Ich bin so unendlich froh, dass ich morgens (und mittlerweile auch mittags) mit der Mama der besten Tochterfreundin mitfahren kann, da wir den gleichen Weg in die „große“ Stadt haben.

2017_10_12_Oktober04Mein Arbeitstag ist vorbei, es gibt kein obligatorischen Kaffeefoto. 😉 Das knallgelbe Fahrrad ist in dem schattigen Eck im Klinikgelände (da muss ich jeden Tag daran vorbei, um in die Arbeit zu kommen) ein willkommener Farbklecks.

2017_10_12_Oktober05Nur ein paar Meter weiter ist die Sonne aber schon wieder da. Hier im Leokino findet heute die Premiere eines Films statt, an dem ein Freund von uns mitgearbeitet hat. Heute abend habe ich Kinderdienst, dafür wird unsere Familie von Herrn S. vertreten. 

2017_10_12_Oktober06Noch ein paar Meter weiter wurde der große Bauzaun entfernt und dahinter steht plötzlich (nach 3 Jahren Bauzeit) ein neues Haus am Klinikgelände. Ich kann mich noch an den Abriss erinnern – und plopp – steht einfach ein neues Haus da. Ich bin schon gespannt, welcher Bereich im Klinikgelände als nächstes umgebaut/erneuert wird – Baustellen scheinen ja quasi über Nacht zu wachsen….

2017_10_12_Oktober07Am Nachhauseweg öffnet sich immer wieder der Blick auf die Nordkette – und besonders im Herbst bin ich immer besonders begeistert von unseren Bergen. Ja, wir haben’s schön hier. Könnt ihr glauben, dass man innerhalb einer Stunde am Gipfel stehen kann und den Blick über Innsbruck und das Inntal genießen kann? Wir haben’s ausprobiert, es ist der leichteste Gipfelsieg Tirols, dank zweier Gondelbahnen. Wir müssen es dringend mal wiederholen. Ist schon viel zu lange her.

2017_10_12_Oktober08Der Besuch in der Glockengießerei Grassmayr gehört zum Touristenprogramm. Blöderweise wohnen wir hier, deshalb habe ich auch noch nie beim Guss einer Glocke zugeschaut. Vielleicht warten wir noch ein, zwei Jahre, dann ist auch der Lausa groß genug, um sich dafür zu interessieren. 

2017_10_12_Oktober09Das kleine Frl. ist vom Ausflug vollkommen erschöpft, glücklicherweise ist die Oma R. da, damit der Lausa und ich zur „wir bewahren Herrn S. vor dem Schwarzfahren“-Rettungsmission aufbrechen können. 

2017_10_12_Oktober10Auf dem kurzen Weg zum Bahnhof gibt es immer etwas zu entdecken. Ich habe als Kind immer überprüft, ob in den Telefonzellen noch Münzen zu finden sind. 

2017_10_12_Oktober11Gleich hinter den Telefonzellen befindet sich ein winziges Mäuerchen, das IMMER zum balancieren üben genutzt werden muss.

2017_10_12_Oktober12Zugfahren und ich – das ist so eine Sache. Ich werde grundsätzlich immer kontrolliert. So auch diesmal. Ich scheine wohl ein besonderes Gespür dafür haben.

2017_10_12_Oktober13Wenn ich kleiner Begleitung unterwegs bin, gibt es dafür fast immer ein eigenes Zugticket für den Lausa. 🙂

2017_10_12_Oktober14Wieder zuhause angekommen, muss noch schnell eine Runde gespielt werden, bevor es ans Kochen, Essen, Zähneputzen, Flasi-Trinken und Schlafen geht. Das Abendprogramm ist ein letztes Mal von den TV-Konfrontationen zur Wahl kommendes Wochenende geprägt und spät, sehr spät finde dann auch ich endlich ins Bett.  

Wie immer danke an Caro fürs Sammeln! Und Happy Birthday!

Herrn S.’s Tag seht ihr hier. 🙂

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{12 von 12} September 2017

Long time no see… jaja, vielleicht zeige ich als großes Jahresspecial all die Fotos der vergangenen 12er, die ich zwar fotografiert, aber nie verarbeitet habe…. Diesmal schaffe ich es aber. 🙂

2017_09_12_September01

Der Blick frühmorgens auf den Stundenplan wird zur neuen Routine. Seit einer Woche haben wir nämlich ein Schulkind zuhause! 

2017_09_12_September02

Und ein neues Kindergartenkind haben wir auch daheim. Das Winken von diesem Fenster aus ist eine lieb gewonnene Routine und sehr wichtig für des Lausa’s und meinen Start in den Arbeitstag. Der Wechsel in den KiGa wurde von ihm ja sehnlichst erwartet, in der Kinderkrippe war es zwar nett, aber auch fad.

2017_09_12_September03Im Büro angekommen gibt es erstmal Kaffee.

2017_09_12_September04

Ja, wir trinken doch ein bisschen Kaffee, man könnte fast sagen, wir sind Kaffee-Tanten. Ich bin da allerdings sehr konsequent und trinke nur Einen pro Tag im Büro.

2017_09_12_September05

Zur Zeit ist sehr viel zu tun im Büro, der Vormittag verfliegt. Heute fahre ich ausnahmsweise mit der Straßenbahn zum Bahnhof, ich hab den Wetterbericht falsch gelesen/gehört/verstanden und bin ohne Regenausrüstung gestartet. Dabei windet und regnet es wirklich viel.

2017_09_12_September06

Ein paar Kilometer weiter westlich scheint schon wieder die Sonne. Das gefällt auch der Sonnenblume. Doch schnell weiter, die Kinderlein wollen vom Hort und vom Kindergarten abgeholt werden.

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Während das kleine Schulfräulein die Hausaufgabe macht, trinke ich gemütlich mit viel Glitzer meinen Mittagskaffee.

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Dazu gibt’s was Süßes. Ok, es waren zwei. (oder drei). 😉

2017_09_12_September09

Nach der Hausaufgabe haben wir uns mit der Schulfreundin verabredet. Auf dem ca. 12 Minuten langem Fußweg gibt es immer wieder neue Dinge zu bestaunen. Heute freuen wir uns über die schönen Herbstblumen.

2017_09_12_September10

Dank der Matschkleidung ist es völlig egal, wie trocken oder nass es im Garten ist. Die Kinder bekommen Bewegung und können Neues ausprobieren (Seilspringen IM Trampolin) und ich kann mich fast in Ruhe mit der Tochter-Freundin-Mama unterhalten.

2017_09_12_September11

Die Kinderlein sind völlig erschöpft vom Tag kurz nach sieben eingeschlafen, Herr S. und ich gönnen uns heute eine Pizza.

2017_09_12_September12

Für alle, die schon immer wissen wollten, welche Pizza ich gerne esse: die Capricciosa liegt gerade ganz hoch im Kurs. Nach dem Abendessen bin ich ziemlich fertig auf Sofa und dann ins Bett gefallen. Denn erste Schulwochen schlauchen nicht nur die Kinder, sondern auch die Mamis.

Die zahlreichen anderen Teilnehmer findet ihr wie immer hier bei Caro.

 

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{12 von 12} April 2017

Hurra, heute habe ich es wieder geschafft. Ich bin pünktlich zum zwölften mit ausreichend Bildern dabei. 😀

2017_04_12_April01Guten Morgen! Seht ihr auch das Herz da direkt auf dem Apfel? Das hat ihn bisher vor dem Verzehr gerettet. Aber spätestens bei der Kinderjause wird er wohl daran glauben müssen.

2017_04_12_April02Die Kinder schliefen heute aushäusig, sodass wir gestern einen feinen Abend zu zweit verbringen durften und heute ausnahmsweise gemeinsam mit dem Zug fahren können. 

2017_04_12_April03Das Aprilwetter hat mich heute nicht im Regen stehen lassen und am Ende meines Rittes am Drahtesel durch die Stadt komme ich trocken und ohne klamme Finger vor der Uni an. Ich bin begeisterte Stadtrad-Benützerin, auch wenn ich schon das eine oder andere Mal „eingefahren“ – im Sinne von oh, heute geht es im Dauerlauf zum Bahnhof, weil keine Räder am Terminal stehen – bin. 

2017_04_12_April04Schnell einchippen und schon wird aus Freizeit Arbeitszeit. 

2017_04_12_April05Das wichtigste Getränk am Morgen: Kaffee. Gerne mit viel Milch(schaum). Gleichzeitig bereite ich mir auch noch eine beachtlich große Tasse Kräutertee. Davon – also vom Tee – gibts im Laufe des Vormittags reichlich Nachschub.

2017_04_12_April06Nach dem Kaffee geht es heute hoch hinaus, in den 9. Stock zur Arbeitsmedizinerin. Meine Zeckenimpfung ist schon etwas länger her und ich nutze die Möglichkeit zur Auffrischungsimpfung. Das dachten sich auch noch einige andere, deshalb warte ich eine gute halbe Stunde, bis ich endlich dran bin. Ein Piekser, etwas Smalltalk und die Sache ist erledigt.

2017_04_12_April07Zurück im Büro gibt es heute mal kleine Zahlenreihen zu kontrollieren. In der Osterferienwoche sind nur ca. die Hälfte meiner Kolleginnen anwesend, wir sind alle schon etwas in Ferienlaune und haben einen gemütlichen Vormittag. 

2017_04_12_April08Nach dem Büro geht es noch zum kinderfreien und somit recht entspannten Bummeln in die Stadt. Zwei Stunden nehme ich mir Zeit, dann fahre ich endlich nach Hause und genehmige mir noch einen Kaffee, bevor Oma und Opa die Kinder von ihrem Übernachtungsabenteuer wieder nach Hause bringen. Diese Ruhe ist ungewohnt und ich ertappe mich mindestens 1x beim erwartungsvollen Blick von der Terrasse, ob sie denn schon in Anmarsch sind.

2017_04_12_April09Dabei sehe ich, dass die mit den Kindern gesäte Kresse endlich bereit für eine neue Frisur ist. Vorher bekommt sie jedoch noch ein Doping in Form von Wasser. Und morgen gibts ein leckeres Butterbrot mit Kresse.

2017_04_12_April10Sie sind wieder da! Alle (große und kleine Menschen) scheinen etwas müde zu sein 😉 , kein Wunder, es gibt immer so viel zu entdecken.  Und so eine Nacht ganz ohne Mama und Papa ist sowieso immer besonders und spannend. Wir haben das große Glück, dass unsere beiden Kinderlein das außer-Haus-Übernachten gar nix ausmacht, es gibt kein Heimweh und keine Mama-Papa-Vermisserung, sondern nur ganz viele tolle Erinnerungen und hin und wieder einen kinderfreien Abend für uns. 

2017_04_12_April11Die wichtigsten Spielzeuge wurden einen ganzen Tag lang nicht bespielt, das wird sofort nachgeholt. Unser Lauser legt sich beim Autospielen am allerliebsten hin (wenn er nicht gerade am Sofa Garagen baut und alle Autos akribisch einparkt). Nach dem Autospielen kam der kleine Mann übrigens zum ausgiebigen Mama-Kuscheln. Er hat mich offenbar doch ein klitzekleines bisschen vermisst.<3

2017_04_12_April12Das Fernseh-Foto ist auch schon fast obligatorisch. Heute gibts Fussball. Während ich hier die letzten Zeilen tippe, läuft schon die zweite Halbzeit, Ronaldo hat schon ein Tor zwei Tore geschossen und vom Sofa ist kleines, feines Schnarchen zu hören. Ich geh mal nachschauen, von wem das sein kann.

Danke fürs Mitlesen, alle anderen 12 findet ihr wie immer hier.

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{12 von 12} März 2017

Hui, so spät war ich noch nie dran. Egal, hier kommen noch ein paar Eindrücke rund um den 12. des Monats.

2017_03_12_Maerz01Das Wochenende um den 12. dreht sich ganz ums Nicht-daheim-sein. Also fahren wir frühmorgens los, nur ich und die Kinder. Ein Abenteuer für sich, fast 4 Stunden mit dem Zug, inklusive Umsteigen und natürlich der konstant wiederkehrenden Frage „wie lange dauert’s noch? I will zur Oma.“

2017_03_12_Maerz02

Sonnenaufgang am nächsten Morgen (ich schrub bereits, dass ich rund um den 12. dokumentiere *gg*). Die Berge rund um meine Heimatstadt sind wunderschön, im Sonnenaufgang.

2017_03_12_Maerz03Der kleine Mann durfte mit mir auf der großen Couch übernachten. Üblicherweise schläft er im Reisebett, das wir wegen kompakt packen und Anreise mit dem Zug zuhause gelassen haben. Wir haben uns noch gar nicht richtig ausgekuschelt, da müssen die Autos schon in der Parkgarage ein paar Runden drehen.

2017_03_12_Maerz04

Und weil einem beim Parken so schnell langweilig wird, spielen wir schnell eine Runde Mensch-ärgere-dich-nicht. Naja, Spielen ist übertrieben. Mein kleiner Begleiter stellt die Figuren farblich sortiert auf und würfelt ambitioniert. Das reicht mir für nicht mal sieben Uhr morgens auch völlig.

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Auch meine große Reisebegleitung ist schon wach. Wir frühstücken erstmal. Noch viel lieber würde die große Reisebegleitung aber schon basteln, das „Angelspiel“, erklärt sie. Zum Glück weiß ich, dass sie das Mobile meint.

2017_03_12_Maerz06

Heute Mittag gibts Wienerschnitzel. „blöderweise“ *augenzwinker* hat Oma zu wenig Milch und wir müssen einen Spaziergang machen. Die Kinder haben den Auftrag, Milch zu kaufen und wenn ihnen genug Geld übrig bleibt, dürfen sie sich noch eine Kleinigkeit zum Schlecken mit aussuchen. Tja, es ging sich was aus. 🙂

2017_03_12_Maerz07

Es wäre auch grob fahrlässig, bei DEM traumhaften Wetter zuhause zu bleiben. In meiner Heimatstadt stehen ein paar solche Villen, die haben mich immer schon fasziniert und ich weiß bis heute nicht, wer drin wohnt. (ist jetzt auch egal, immerhin wohne ich schon die Hälfte meines Lebens nicht mehr in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin).

2017_03_12_Maerz08

Und gleich noch eines, weil es soooo schön war. Das Blau, ich sag’s euch.

2017_03_12_Maerz09

Zur Hunger-Ankurbelung, zum Rauskommen und damit der Papi, der inzwischen auch angekommen ist, nicht das Gefühl hat, den ganzen Tag im Auto zu sitzen, gehen wir eine Runde zum Spielplatz. Dieser Spielplatz ist speziell: er befindet sich direkt gegenüber von meiner Volksschule und natürlich durfte ich als Kind nach der Schule dort niemals hin. Ich glaube, dass ich es damals etwas bedauert habe, geschadet hat es mir natürlich nicht, es gab ja genügend andere Spielplätze, Spazierwege und Wälder zum Erkunden. Das Haus im Hintergrund steht schon seit immer dort, vermutlich war der Schriftzug nicht immer so schäbig, aber darauf habe ich als Kind nicht geachtet. 

Die restlichen Bilder vom unglaublich leckeren Schnitzel mit Kartoffelsalat und Soße Tartare, der Autofahrt nach Hause, dem Ins-Bett-bringen der Kinder und dem abendlichen Einschlafen am Sofa denkt ihr euch einfach. Oder ihr lest bei Herrn S. nach, er hat auch ganz fleißig mitgeknipst. Und das nächste Mal schaff ich wieder mehr Bilder. Vielleicht. Ich geb mir Mühe. 😉