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{12 von 12} April 2017

Hurra, heute habe ich es wieder geschafft. Ich bin pünktlich zum zwölften mit ausreichend Bildern dabei. 😀

2017_04_12_April01Guten Morgen! Seht ihr auch das Herz da direkt auf dem Apfel? Das hat ihn bisher vor dem Verzehr gerettet. Aber spätestens bei der Kinderjause wird er wohl daran glauben müssen.

2017_04_12_April02Die Kinder schliefen heute aushäusig, sodass wir gestern einen feinen Abend zu zweit verbringen durften und heute ausnahmsweise gemeinsam mit dem Zug fahren können. 

2017_04_12_April03Das Aprilwetter hat mich heute nicht im Regen stehen lassen und am Ende meines Rittes am Drahtesel durch die Stadt komme ich trocken und ohne klamme Finger vor der Uni an. Ich bin begeisterte Stadtrad-Benützerin, auch wenn ich schon das eine oder andere Mal „eingefahren“ – im Sinne von oh, heute geht es im Dauerlauf zum Bahnhof, weil keine Räder am Terminal stehen – bin. 

2017_04_12_April04Schnell einchippen und schon wird aus Freizeit Arbeitszeit. 

2017_04_12_April05Das wichtigste Getränk am Morgen: Kaffee. Gerne mit viel Milch(schaum). Gleichzeitig bereite ich mir auch noch eine beachtlich große Tasse Kräutertee. Davon – also vom Tee – gibts im Laufe des Vormittags reichlich Nachschub.

2017_04_12_April06Nach dem Kaffee geht es heute hoch hinaus, in den 9. Stock zur Arbeitsmedizinerin. Meine Zeckenimpfung ist schon etwas länger her und ich nutze die Möglichkeit zur Auffrischungsimpfung. Das dachten sich auch noch einige andere, deshalb warte ich eine gute halbe Stunde, bis ich endlich dran bin. Ein Piekser, etwas Smalltalk und die Sache ist erledigt.

2017_04_12_April07Zurück im Büro gibt es heute mal kleine Zahlenreihen zu kontrollieren. In der Osterferienwoche sind nur ca. die Hälfte meiner Kolleginnen anwesend, wir sind alle schon etwas in Ferienlaune und haben einen gemütlichen Vormittag. 

2017_04_12_April08Nach dem Büro geht es noch zum kinderfreien und somit recht entspannten Bummeln in die Stadt. Zwei Stunden nehme ich mir Zeit, dann fahre ich endlich nach Hause und genehmige mir noch einen Kaffee, bevor Oma und Opa die Kinder von ihrem Übernachtungsabenteuer wieder nach Hause bringen. Diese Ruhe ist ungewohnt und ich ertappe mich mindestens 1x beim erwartungsvollen Blick von der Terrasse, ob sie denn schon in Anmarsch sind.

2017_04_12_April09Dabei sehe ich, dass die mit den Kindern gesäte Kresse endlich bereit für eine neue Frisur ist. Vorher bekommt sie jedoch noch ein Doping in Form von Wasser. Und morgen gibts ein leckeres Butterbrot mit Kresse.

2017_04_12_April10Sie sind wieder da! Alle (große und kleine Menschen) scheinen etwas müde zu sein 😉 , kein Wunder, es gibt immer so viel zu entdecken.  Und so eine Nacht ganz ohne Mama und Papa ist sowieso immer besonders und spannend. Wir haben das große Glück, dass unsere beiden Kinderlein das außer-Haus-Übernachten gar nix ausmacht, es gibt kein Heimweh und keine Mama-Papa-Vermisserung, sondern nur ganz viele tolle Erinnerungen und hin und wieder einen kinderfreien Abend für uns. 

2017_04_12_April11Die wichtigsten Spielzeuge wurden einen ganzen Tag lang nicht bespielt, das wird sofort nachgeholt. Unser Lauser legt sich beim Autospielen am allerliebsten hin (wenn er nicht gerade am Sofa Garagen baut und alle Autos akribisch einparkt). Nach dem Autospielen kam der kleine Mann übrigens zum ausgiebigen Mama-Kuscheln. Er hat mich offenbar doch ein klitzekleines bisschen vermisst.<3

2017_04_12_April12Das Fernseh-Foto ist auch schon fast obligatorisch. Heute gibts Fussball. Während ich hier die letzten Zeilen tippe, läuft schon die zweite Halbzeit, Ronaldo hat schon ein Tor zwei Tore geschossen und vom Sofa ist kleines, feines Schnarchen zu hören. Ich geh mal nachschauen, von wem das sein kann.

Danke fürs Mitlesen, alle anderen 12 findet ihr wie immer hier.

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{12 von 12} März 2017

Hui, so spät war ich noch nie dran. Egal, hier kommen noch ein paar Eindrücke rund um den 12. des Monats.

2017_03_12_Maerz01Das Wochenende um den 12. dreht sich ganz ums Nicht-daheim-sein. Also fahren wir frühmorgens los, nur ich und die Kinder. Ein Abenteuer für sich, fast 4 Stunden mit dem Zug, inklusive Umsteigen und natürlich der konstant wiederkehrenden Frage „wie lange dauert’s noch? I will zur Oma.“

2017_03_12_Maerz02

Sonnenaufgang am nächsten Morgen (ich schrub bereits, dass ich rund um den 12. dokumentiere *gg*). Die Berge rund um meine Heimatstadt sind wunderschön, im Sonnenaufgang.

2017_03_12_Maerz03Der kleine Mann durfte mit mir auf der großen Couch übernachten. Üblicherweise schläft er im Reisebett, das wir wegen kompakt packen und Anreise mit dem Zug zuhause gelassen haben. Wir haben uns noch gar nicht richtig ausgekuschelt, da müssen die Autos schon in der Parkgarage ein paar Runden drehen.

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Und weil einem beim Parken so schnell langweilig wird, spielen wir schnell eine Runde Mensch-ärgere-dich-nicht. Naja, Spielen ist übertrieben. Mein kleiner Begleiter stellt die Figuren farblich sortiert auf und würfelt ambitioniert. Das reicht mir für nicht mal sieben Uhr morgens auch völlig.

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Auch meine große Reisebegleitung ist schon wach. Wir frühstücken erstmal. Noch viel lieber würde die große Reisebegleitung aber schon basteln, das „Angelspiel“, erklärt sie. Zum Glück weiß ich, dass sie das Mobile meint.

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Heute Mittag gibts Wienerschnitzel. „blöderweise“ *augenzwinker* hat Oma zu wenig Milch und wir müssen einen Spaziergang machen. Die Kinder haben den Auftrag, Milch zu kaufen und wenn ihnen genug Geld übrig bleibt, dürfen sie sich noch eine Kleinigkeit zum Schlecken mit aussuchen. Tja, es ging sich was aus. 🙂

2017_03_12_Maerz07

Es wäre auch grob fahrlässig, bei DEM traumhaften Wetter zuhause zu bleiben. In meiner Heimatstadt stehen ein paar solche Villen, die haben mich immer schon fasziniert und ich weiß bis heute nicht, wer drin wohnt. (ist jetzt auch egal, immerhin wohne ich schon die Hälfte meines Lebens nicht mehr in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin).

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Und gleich noch eines, weil es soooo schön war. Das Blau, ich sag’s euch.

2017_03_12_Maerz09

Zur Hunger-Ankurbelung, zum Rauskommen und damit der Papi, der inzwischen auch angekommen ist, nicht das Gefühl hat, den ganzen Tag im Auto zu sitzen, gehen wir eine Runde zum Spielplatz. Dieser Spielplatz ist speziell: er befindet sich direkt gegenüber von meiner Volksschule und natürlich durfte ich als Kind nach der Schule dort niemals hin. Ich glaube, dass ich es damals etwas bedauert habe, geschadet hat es mir natürlich nicht, es gab ja genügend andere Spielplätze, Spazierwege und Wälder zum Erkunden. Das Haus im Hintergrund steht schon seit immer dort, vermutlich war der Schriftzug nicht immer so schäbig, aber darauf habe ich als Kind nicht geachtet. 

Die restlichen Bilder vom unglaublich leckeren Schnitzel mit Kartoffelsalat und Soße Tartare, der Autofahrt nach Hause, dem Ins-Bett-bringen der Kinder und dem abendlichen Einschlafen am Sofa denkt ihr euch einfach. Oder ihr lest bei Herrn S. nach, er hat auch ganz fleißig mitgeknipst. Und das nächste Mal schaff ich wieder mehr Bilder. Vielleicht. Ich geb mir Mühe. 😉

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{12 von 12} Februar 2017 – Ein unternehmungsreicher Sonntag

2017_02_12_Feber01Schönen gute Morgen, lieber Tag. Es ist Sonntag und ich kann ausschlafen. Bis 7 Uhr.

2017_02_12_Feber02Wie schön, dass sich der über den Winter ruhende Hibiskus ausgerechnet den heutigen Sonntag ausgesucht hat, die Blüte zu öffnen. Somit zieht auch in unseren Wänden ein klein wenig Frühling ein.

2017_02_12_Feber03Frühaufsteher werden mit besonders aktiven Tieren im Alpenzoo belohnt. Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder die Jahreskarte gegönnt – es bereitet uns einfach zu viel Freude, die Tiere zu besuchen.

2017_02_12_Feber04Nicht nur die Tiere sind interessant, auch die Umgebung muss genauestens erkundet werden.

2017_02_12_Feber05Die Elche wohnen seit dem Besuch vom Königin Silvia von Schweden im Alpenzoo.

2017_02_12_Feber06Nach zwei Stunden sind wir etwas durchgefroren, müde und hungrig und deshalb machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Der Lausa muss Mama imitieren und unbedingt die Sonnenbrille aufsetzen, damit die feinen Sonnenstrahlen nicht zu sehr in den Augen kitzeln.

2017_02_12_Feber07Wir brunchen ausführlich. Das weiche „Frühstücks“-Ei gehört immer unverzichtbar dazu.

2017_02_12_Feber08Nach der ausgiebigen Jause machen wir uns erneut auf den Weg. Das Wetter ist einfach zu verlockend. Ich in immer wieder erstaunt, wieviel es in und rund um unser Dorf neues zu entdecken gibt.

2017_02_12_Feber09Schattenspiele.

2017_02_12_Feber10Dieser Brunnen plätschert das ganze Jahr durch. Selbst bei den eisigen, tiefwinterlichen Temperaturen vor einigen Wochen ist er nicht zugefroren. Der Brunnen sieht harmlos aus. Wir aber wissen, dass im Sommer schon das eine oder andere Kind unfreiwillig darin gebadet hat. 😉

2017_02_12_Feber11Auch Kleinvieh macht Mist. In diesem Fall ergibt viel Kleinvieh am Jahresende eine gemütliche Summe, um Träume zu erfüllen oder weiter angespart zu werden. Ob ich konsequent genug bleiben werde? Bis jetzt sieht’s ganz gut aus.

2017_02_12_Feber12Noch ein „kurzer“ Abstecher in der Badewanne, anschließend gibt’s Abendessen und die Kinder fallen erschöpft ins Bett. Sie träumen hoffentlich vom schönen, ereignisreichen Tag.

Wie immer danke an Caro für die Sammlung der 12von12.

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{12 von 12} Jänner 2017 – wieder da

Sodala, da bin ich wieder. Zumindest 1x im Monat möchte ich ein Lebenszeichen von mir geben… 12 von 12 eignet sich hervorragend dafür.

2017_01_12_Jaenner01In der Früh um 7.20 Uhr ist es auch am Bahnsteig noch finster, ich bin bereit für die Arbeit, nachdem der größte Stress schon überstanden ist. Das kleine Frl. ist ein Morgenmuffel wie aus dem Lehrbuch und noch dazu eine unglaubliche Trödeltante und selbst die ausgeruhten Nerven in der Früh werden zeitweise überspannt. Wenigstens klappt die Verabschiedung im Kindergarten und in der Krippe problemlos (und mit Überschüttungen von Bussis), das macht die Strapazen schon wieder wett.

 

2017_01_12_Jaenner02Es hat heute Nacht schon wieder geschneit, zuhause und in der Stadt. Radfahren ist mir da zu riskant, das dachten sich wohl andere Pedalritter auch schon. Andererseits ist es auch ganz angenehm, 15 Minuten durch die Stadt zu wandern.

 

2017_01_12_Jaenner03Erst im Büro gibt’s den ersten Kaffee des Tages. Außerdem steht zeitgleich eine große Tasse Kräutertee bereit, den mag ich lieber, als Wasser zu trinken. Gleich geht’s los mit den vielen Aufstellungen und Listen, die ich für eine wichtige Besprechung am Montag vorbereiten muss. Als zusätzliche Herausforderung wird rund um mich das Büro auseinander geschraubt und wieder zusammengestellt – Tische und große Aktenschränke werden von A nach B geschoben und am Montag werde ich hoffentlich meinen Arbeitsplatz wieder erkennen. 😉

 

2017_01_12_Jaenner04Während ich auf das heiße Wasser zur nächsten Tasse Tee warte, gibt’s ein schnelles Spiegelfoto mit dem Winteroutfit des Tages. Der Spiegel hängt in unserer „Tee“-Küche, die wirklich alle Stückerl spielt – wir werden um unsere gemütliche Küche, in der wir jeden Tag gemeinsam Mittagessen, oft beneidet.

 

2017_01_12_Jaenner05Der Vormittag fluppt nur so vorbei und schon sitze ich wieder im Zug nach Hause, die Kinderchen müssen bis 13 Uhr abgeholt werden. Seit der Änderung des Fahrplans im Dezember geht es sich grad so aus, ich bin kurz vor knapp im Kindergarten.

 

2017_01_12_Jaenner06Kinder haben kein Zeitgefühl, ob wir nun 5 Minuten oder 25 Minuten nach Hause brauchen ist ihnen egal. Blöd nur, dass mir der Magen knurrt und so überrede ich die Kinder nach 15 Minuten doch zum Heimgehen.

 

2017_01_12_Jaenner07Nach der so dringend benötigten Jause und dem Mittagskaffee beschäftigen wir uns mit buntem Papier, Stiften und Stanzen.

 

2017_01_12_Jaenner08Nur 15 Minuten später gibt es einen reichlichen Vorrat an kleinen bunten Blumen und großen Kreisen. Lasst euch nicht in die Irre führen – der kleine Bruder sitzt genau für 2 Sekunden so unbeteiligt dabei.

 

2017_01_12_Jaenner09Seit Jahresbeginn erfreuen wir uns jeden Tag an diesem furchtbaren Kalender. Eigentlich war er als Geschenk geplant, dann haben wir kurzerhand 2 Stück davon gekauft, denn er war fast zu schade zum Verschenken.

 

2017_01_12_Jaenner10Ich habe dem kleinen Frl. versprochen, dass sie alleine Kochen darf. Genau das haben wir heute auch gemacht. Zuerst haben wir die fehlenden Zutaten besorgt und dann habe ich mich als Kochgehilfin zur Verfügung gestellt. Viel durfte ich allerdings nicht machen, sie hat das wunderbar gemacht und es hat auch noch ganz hervorragend geschmeckt. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, die Teller selbst zu befüllen und ein, zwei selbstkritische Worte zu finden. 😉 Ihre Freude und ihren Stolz, dass sie das machen durfte, war soooo wunderbar zu beobachten. (Und ja, wir haben den Adventskranz noch immer nicht verräumt.)

 

2017_01_12_Jaenner11Der kleine Lausa hat meine Stoffvorräte entdeckt und hat sich zielstrebig einen Pullover sowie einen Schal und eine Kappe (Haube, Mütze) gewünscht. Ich werde mich wahrscheinlich morgen dran setzen. Wie schön, dass ich wenigstens für ihn noch was nähen darf. Die große Schwester ist da mittlerweile sehr wählerisch.

 

2017_01_12_Jaenner12Und jetzt, wo alles schläft, gönnen wir uns noch zwei bis drei Folgen Homeland. Seit den Weihnachtsferien sind wir da richtige Junkies geworden, Staffel eins bis drei haben wir regelrecht verschlungen. Was machen wir bloß, wenn wir die Serie auch durch haben? 😉

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{12von12} Oktober 2016

Getreu dem Motto „besser spät als nie“ gibt es erst heute meine 12 Einblicke in den Tag.

2016_10_12_Oktober01Guten Morgen. Erst mal wach werden.

2016_10_12_Oktober02Das gilt auch für die Kinder. Die haben sich hier „versteckt“.

2016_10_12_Oktober03Schon 45 Minuten später wird mir vom Fenster aus gewinkt. Der Kindergartentag hat für unsere zwei Goldschätze schon begonnen.

2016_10_12_Oktober04Ich hab schon viele Fehlermeldungen gesehen, aber selten war eine so nett. Danke, liebes IT-Team!

2016_10_12_Oktober05Der Vormittag verfliegt und schon stehe ich wieder am Bahnhof und warte auf den Zug nach Hause. Mittags fahre ich immer mit dem Stadtrad zum Bahnhof und ich sollte mir langsam ein Stirnband und Handschuhe in meinen Rucksack packen, es bleibt auch um 12 Uhr recht frisch.

2016_10_12_Oktober06Ich finde unser Kindergartenhaus toll, die Tür jedoch ist doof. Wie oft bin ich schon rüttelnd davor gestanden, weil das blöde Ding nicht aufgegangen ist, obwohl sie angeblich offen ist. Deshalb betrete ich das Haus üblicherweise über die Tiefgarage. Heute komme ich problemlos rein.

2016_10_12_Oktober07Wir bekommen noch Oma-Besuch heute Nachmittag, deshalb backe ich einen schnellen Becherkuchen. Der ist so wunderbar einfach, dass mir die Kinder immer helfen können und – das wichtigste: er klappt und schmeckt auch mit glutenfreiem Mehl.

2016_10_12_Oktober08Das kleine Frl. sortiert die bunten Holzplättchen….

2016_10_12_Oktober09… während der Lauser mit der Oma die Spielblättchen nach Farben sortiert.

2016_10_12_Oktober10Abends mache ich mich nochmal auf den Weg nach Innsbruck. Während ich am Bahnhof warte und dabei etwas friere, geht’s daheim mit sehr müden Kindern etwas rund, aber Herr S. gibt zum Glück bald Entwarnung: alles schläft.

2016_10_12_Oktober11Obwohl ich an der Uni arbeite, bin ich schon seit Jahren in keinem Hörsaal mehr gesessen. Das ändert sich heute Abend. Mein Schwager ist diesen Februar mit dem Zug von Innsbruck nach Wladiwostok und zurück gereist und erzählt heute davon.

2016_10_12_Oktober12

Nach dem Vortrag ging es zur Überbrückung der Wartezeit noch schnell für einen Kakao ins Café des Doppelbogenwirts. Der Zug bringt mich dann heim, dort gibts noch einen Mitternachtssnack und einen Wickelstop für den Lauser und kurz nach Mitternacht ist dann auch mein Tag zu Ende.

Hier werden alle Einblicke in den Tag gesammelt.

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{12von12} September2016

Septemberschnipsel gefällig? Ich hab euch heute schon über Instagram mitschauen lassen…

2016_09_12_September01Guten Morgen, lieber Montag. Es kann los gehen. Die Rucksäcke sind gepackt,die Kinder haben schon die Schuhe an, Montag, wir kommen!

2016_09_12_September02Zug versäumt. Bei der Morgenstimmung ist Warten trotzdem nicht schlimm.  Vorsichtshalber werde ich mal beobachten, ob am Montag speziell lange getrödelt wird….

2016_09_12_September03Ganz schön was los, aber ich flitze eh mit dem Rad durch die Stadt. Seit einigen Wochen nutze ich das Stadtrad, und ich bin begeistert! Ich hatte ganz vergessen, wie toll Radfahren ist. Ich bin zwar nur 7 Minuten pro Strecke unterwegs, das reicht mir schon für ein bisschen Wind um die Ohren.

2016_09_12_September04Meine neue (Schlumpf-)Kollegin ist wohl noch etwas überfordert. Ich hingegen hatte heute einen angenehmen Stress, der Tag ist nur so verflogen….

2016_09_12_September05Mittagessen. … Und plötzlich war Mittag. Montag ist mein langer Arbeitstag, da gönne ich mir schon mal eine Pizza oder Sushi. Yammi!

2016_09_12_September06Auf dem Heimweg hab ich noch die beste Gesellschaft. Ich hab mich nämlich mit Herrn S. im Zug verabredet.

2016_09_12_September07Offenbar gibts noch Schonfrist für den neuen Rasen im Kindergarten. Das ist bei 5 Gruppen durchaus eine Herausforderung für die Kindergartenpädagoginnen.

2016_09_12_September08Das jüngste Familienmitglied muss noch abgeholt werden. Ich werde zwar erwartet, vermisst wurde ich aber den langen Tag über nicht. Dafür gibts viel zu viel zu entdecken.

2016_09_12_September09Die Kleidermännchen für den nächsten Morgen ersparen mir viele morgendliche Diskussionen. Während der kleine Mann sich „nur“ das Shirt selbst aussucht, kann das kleine Frl. schon recht stur und unnachgiebig sein. Meistens finden wir jedoch einen Kompromiss.

2016_09_12_September10Haushalt. Mehr muss ich nicht dazu sagen.

2016_09_12_September11Ich hab noch etwas Obst genascht. 😀

2016_09_12_September12Abendprogramm. Montag Abend, 21 Uhr „gehört“ mir.

Gesammelt werden die 12er bei Frau Kännchen.

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{12von12} August 2016

2016_08_12_August01Ich bin noch gar nicht richtig wach, da kuschelt sich der Zwergpirat zu mir und bekommt schon sein Morgenfläschchen. Ja, auch mit zwei Jahren trinkt man noch Fläschchen und genießt die Kuschelzeit.

2016_08_12_August02Für mich gibts anschließend eine Tasse Kaffee.

2016_08_12_August03Den Kindern ist es zum Spielen ja nie zu früh. Deshalb wird der Wohnzimmerteppich mal schnell zur Zugstrecke umgebaut.

2016_08_12_August04Erstaunlicherweise sind wir trotzdem schnell zuhause weg gekommen und finden uns bald zwischen den riesigen Hochregalen im Metro wieder.

2016_08_12_August05Das trifft sich gerade gut: unser Tank benötigt eine Füllung und der Spritpreis kommt uns gerade sehr entgegen.

2016_08_12_August06Im nächsten Einkaufsladen, einem Baumarkt, könnten wir mit dem Auto in den Aufzug fahren. Haben wir aber nicht gemacht. Stattdessen haben wir schon lange benötigten Kleinkram besorgt.

2016_08_12_August07Wieder zuhause zeigt mir der Zwergpirat sein erstes selbst montiertes Pflaster. Aber keine Sorge: Verwundung gibts keine.

2016_08_12_August08Während Herr S. und das kleine Frl. einen schnellen Fahrradausflug unternehmen, verpacke ich ein paar Geheimnisse für den nahenden Geburtstag. Zum Glück war ich schnell genug, denn die zwei Ausflügler kamen früher als erwartet zurück.

2016_08_12_August09Der Zwergpirat und ich machen dann noch einen schnellen Spaziergang zum Nahversorger und stellen fest, dass diese Wiese heute ganz frisch gemäht wurde. So ein wunderbarer Geruch.

2016_08_12_August10Abendessenvorbereitungen oder Tiroler Knödel to be. Nach dem besten Rezept überhaupt. Mama’s Rezepte sind immer die besten.

2016_08_12_August11Jaaaa, sie halten (also, sie fallen nicht auseinander)! Noch 10 Minuten, dann gibts Essen! Sie haben wunderbar geschmeckt, sogar die Kinder haben ihre Bäuchlein ordentlich gefüllt.

2016_08_12_August12Und dann, als Ruhe einkehrt, wird noch ein Geburtstagskuchen gebacken. Es soll ein Tetris-Kuchen werden. Mal sehen, was sich da machen lässt.

Danke fürs Mitlesen, wir sehen uns im September. 🙂

Danke an Caro für das Sammeln unserer 12er.

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{12von12} Juni 2016

Mittlerweile bin so selten eingeloggt, dass ich jedes Mal meine Zugangsdaten nachlesen muss. 😀 Aber ich hab es geschafft, wie ihr seht. Der zwölfte gestern war zugleich Sonntag und Vatertag und Herr S. hat schon fleißig dokumentiert. Hier seht ihr nun meine Eindrücke vom Tag.

2016_06_12_Juni01Zum Vatertag habe ich mit den Kindern gemeinsam einen Kuchen nach unserem Lieblingsrezept gebacken. Leider hatte ich nur mehr blaue Lebensmittelfarbe vorrätig (Elsa, ihr versteht), aber in Kombination mit dunklem Kakaopulver und einer Lage „normalem“ Kuchenteig konnte sich der Vatertagskuchen durchaus sehen und schmecken lassen. Zwischen den bunten Kuchenscheiben durften eine Lage Erdbeermarmelade und eine LageNutella Platz nehmen.

2016_06_12_Juni02Nach dem Frühstück hat sich Herr S. einen Ausflug zum Möserer See gewünscht. So wurden die Kinder regendicht eingepackt (es war wechselhaftes Wetter angesagt) und los gehts. Das Wetter hat übrigens gehalten.

2016_06_12_Juni03Es könnte etwas blumenlastig werden, ich sag’s gleich. An dieser wundervollen Pusteblume kam mein Fotoapparat jedoch nicht vorbei.

2016_06_12_Juni04Unter diesem Baum sind enorme Wurzeln, die vor allem vom Zwergpiraten (der gar nicht mehr so klein ist und eigentlich schon ein großer Traktorfan ist) alle einzeln über- und bestiegen werden mussten. Wir haben ja unseren ersten Familienausflug ohne Kinderwagen, Kraxe oder ähnliche Kinder-Hilfs-Transportmittel gemacht. Vor allem der junge Mann ist ein leidenschaftlicher Alleine-Geher, doch das ist eine andere Geschichte…..

2016_06_12_Juni05Wieder zuhause angekommen kocht die große Schwester fantastische Grashalm-Gerichte….

2016_06_12_Juni06… während sich der kleine, vollkommen erschöpfte Bruder erstmal ausschläft. Die Schildkappe ist seine neueste Liebe und wird überall hin mitgenommen und auch (fast) niemals abgesetzt. (Das Foto wäre in schwarz-weiß übrigens sehr fad geworden, nicht wahr? Und ich hab es tatsächlich geschafft, auf so kleinem Platz 3 selbstgenähte Sachen unterzubringen.)

2016_06_12_Juni07Sonntag ist zwar nicht der auserkorene Waschtag, aber weil ich halt gerade daran gedacht habe und weil am Wäscheständer grad Platz war…. Ihr kennt das ja vielleicht.

2016_06_12_Juni08Neuerdings hat unser Hibiskus einen orientalisch angehauchten Bewohner. Ich finde, sie passen sehr gut zusammen.

2016_06_12_Juni09Der junge Mann ist erwacht. Die Autos und Traktoren wurden sträflich vernachlässigt, sofort müssen neue Szenarien ausgedacht und gespielt werden.

2016_06_12_Juni10Juhui, Sonnenstrahlen auf der Terrasse! Unsere Tomatenpflänzchen sind ordentlich gewachsen, brauchen eine Stehhilfe und erste schüchterne Blüten zeigen sich. Ich freu mich schon sehr auf die Erntezeit. Tomaten! Yamyamyam.

2016_06_12_Juni11Und auch die Erdbeere blüht, in rosa!!! Doch, was seh ich da? Diese Haustiere sind nicht eingeladen und ich muss mir wohl Gedanken über natürliche Lausbekämpfung machen.

2016_06_12_Juni12Die Waschmaschine hat fertig gearbeitet und jetzt bin ich dran: Wäsche aufhängen! Was ihr hier nicht seht: die Kinder, die sich meine Wäschekluppen (=Klammern) klauen und damit so viel Schabernack anstellen, den ich gar nicht beschreiben kann. Ich mag es ganz besonders, sie dabei zu beobachten, was man alles damit machen kann – und sich die Dinger auf die Finger oder die Nase zu stecken, ist noch das Harmloseste. 😀

Und das waren schon meine zwölf Bilder. Abends gab noch eine Vatertagsgrillerei und dann noch Chips zum Fussball. Viel zu spät fand ich den Weg ins Bett, die Nacht war kurz (Hunger, Pipi, kalt – abwechselnd bei den Kindern und mir) und der heutige Tag war anstrengend, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Alle 12von12-Teilnehmer gibts wie immer hier.

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{12von12} Mai 2016

2016_05_12_Mai01Der Tag beginnt mit Kaffee. Und einer Photobomb. Und ihr dürft 3x raten, wer aus welcher Tasse trinkt.

2016_05_12_Mai02Das kleine Frl. genießt ihren Frühstückskakao. Wenn das Ritual nicht eingehalten wird, wird’s schnell unfriedlich. 😮 Heute passt alles.

2016_05_12_Mai03Viele Abschiedsbussis und eine Zugfahrt später bin ich noch immer am Weg ins Büro und entdecke ein Einhorn.

2016_05_12_Mai04Beim Liftselfie stelle ich fest, dass ich beim letzten 12v12 auch schon diese Hose anhatte. Vielleicht wird das ja DIE 12er-Hose.

2016_05_12_Mai05Wer sich kein Mittagessen mitnimmt, muss auf die Jausenbrötchen vom Buffet zurück greifen.

2016_05_12_Mai06Irgendwann am Vormittag setzt der Regen ein, glücklicherweise bin ich vorbereitet und komme trocken und mit einem Farbklecks über dem Kopf durch die Stadt.

2016_05_12_Mai07Beweisfoto Regen. Und eine kleine Erinnerung an mich, dass ich hier auch mal wieder essen gehen könnte. Pizza geht immer.

2016_05_12_Mai08Kaffee-Nachschub besorgt. Und lecker Jasminreis. Das ganze verpackt im Niederegger Stoff-Sackerl.

2016_05_12_Mai09Der kranke Zwergpirat ist zum Glück nicht mehr ganz so krank. An dieser Stelle deponiere ich einfach mal ein großes Danke an Herrn S. für die Geduld und Übernahme der Ärzte-Tour in den vergangenen Tagen. :-*

2016_05_12_Mai10Abendessen in the making: glutenfreie Spaghetti und Sugo aus dem eigenen Tiefkühlfach mit Salat. Ist schnell gezaubert und schmeckt immer. (mir zumindest).

2016_05_12_Mai11Lasst euch nicht in die Irre führen: denn ganz unten im Mädchensackerl befindet sich ein Teil des Fuhrparks bestehend aus Bagger, Traktor, Feuerwehr- und Polizeiautos.

2016_05_12_Mai12Wir sind bereit fürs 2. Halbfinale des EurovisionSongContest2016. Heute schauen wir uns das Halbfinale sehr entspannt an, denn Österreich hat sich schon am Dienstag fürs Finale qualifiziert. Und da gibts dann wieder die traditionelle ESC-Party. Aber das ist eine andere Geschichte….

Wie immer danke an Caro und an euch fürs Lesen.

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Zurück im alten Job

Seit 5 Wochen arbeite ich nun wieder. Die gemütlichen Karenz-Monate sind vorbei, zumindest für mich, denn Herr S. darf jetzt noch ein paar Monate die Väterkarenz auskosten.

Wieder arbeiten zu gehen war bis zu einem gewissen Teil schon eine Überwindung für mich. Wenn man alle Vorteile des Arbeiten-Gehens (allen voran wieder Geld zu verdienen) mal weg lässt, ist es nämlich schon recht fein, zuhause zu sein, über „Freizeit“ zu verfügen und vielleicht hin und wieder einfach in den Tag zu leben.

Die erste Woche zurück in meinem Job war schwer. Weniger wegen dem fehlenden Wissen, (denn in 2×20 Monaten fernab vom Job tut sich einiges) sondern wegen den fehlenden Erfolgserlebnissen. Ich habe tatsächlich gezweifelt, ob es immer noch der richtige Job für mich ist. Habe kurz überlegt, ob ich was anderes machen will. Aber erstens wüsste ich nicht was und zweitens kam dann doch recht schnell das alte, gute Gefühl zurück. Ich liebe nach wie vor diese Herausforderung, Probleme zu lösen, ein bisschen Detektiv zu spielen und mich manchmal über Dinge einfach wundern zu können. So sehr ich vor 5 Jahren eine Veränderung brauchte, genau so reif war ich jetzt wieder fürs Arbeiten gehen.

Und noch was ist mir aufgefallen: selbst nach den wenigen Wochen, in denen ich wirklich zurück bin, im alten Job, gibt es eine markante Veränderung. Die Pause durch die Kinder hat mir genügend Abstand zu dem Berufsleben gebracht. Ich weiß immer: So skurril uns manche Aufgaben im Büro erscheinen, erst nach Dienstschluss fängt das „echte“ Leben an. Da geht es um meine zwei Goldstücke, denen es furchtbar egal ist, wer was warum so nicht lösen kann, denn ihre Welt ist vergleichsweise einfach und herrlich erdend. Genauso herausfordernd, nicht immer leicht, aber mit der besten Belohnung, die man sich wünschen kann: ein strahlendes Lächeln, ein (feuchtes) Küsschen, eine Zeichnung mit Herzchen und ein „du bist meine allerbeste Mama“.