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auf Besuch

Nachdem vergangene Woche bereits meine Brüder den Weg zu mir gefunden haben, ist diese Woche meine Mutter dran.
Wenn der Prophet nicht zum Berg geht, dann kommt der Berg eben zum Propheten. Der Weg ist unbestritten ein beschwerlicher – zwar nur knapp 200 Kilometer Distanz, dafür aber satte dreieinhalb Stunden Zugfahrt. Der Anreiz für diese lange Reise? Ortswechsel, Shopping de luxe, Kaffeepausen inkl. Straßenkino, Entspannung und Genuss ohne Ende. Für sie. Und für mich: arbeitsfreie Nachmittage. Trotzdem bin ich nach 2 bis 3 Tagen vollkommen geschafft, am Abreisetag bin ich so was von streichfähig. Weiß auch sie und grinst. Aber egal, kommt ja nicht alle Tage vor und ich freu mich immer über Besuch.

Nur “Rumo” wird derzeit vernachlässigt – wahrscheinlich lässt sich das Buch schon gar nicht mehr aufschlagen bzw. werden  die Buchstaben verblassen, sollten wir es doch schaffen, weil wir es schon soooo lange unfreiwillig ignoriert haben. Verdammter Freizeitstress!

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