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(Groß)Stadtwildnis

Der Sonntag-Nachmittag-Spaziergang hat uns heute ins Ghetto geführt. Es ist nicht nett, das zu sagen, aber ich muss – es ist einfach nur häßlich, unfreundlich, schmutzig,…. Sogar Parkbänke scheinen die Flucht ergreifen zu wollen, aber man lässt sie offensichtlich nicht.

Fluchtgefahr?

Nach einer Stunde des Grauens haben wir das Weite gesucht, haben uns – abenteuerlustig, wie wir nun mal sind – in die nächste Wildnis gestürzt: den einzig geöffneten Lebensmittelladen am Sonntag. Wie kann in einem mittelgroßen Laden soooo viel los sein? Ist die Stadt unseres Vertrauens vollkommen ausgehungert und müssen die Lebensmittelvorräte jetzt aufgestockt werden? Scheint wohl so. Wobei – ganz können wir uns aus dieser Riege nicht ganz ausnehmen – haben wir doch unser Abendessen erst jetzt eingekauft *scheinheiligpfeif*. Bei solchen Massen ist jedenfalls die Bezeichnung “mal schnell einkaufen gehen” fehl am Platz. Fürs kommende Wochenende werden wir die Einkäufe besser planen, dann bleibt uns zumindest diese Erfahrung erspart.

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