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Fremd(ländisch)essen: beim Griechen, die Zweite

Nachdem wir heute beide etwas kochfaul waren, haben wir beschlossen, andere für uns kochen zu lassen. Diesmal dran: der Grieche, bei dem wir schon zwei Mal vor verschlossenen Türen gestanden haben. “Alle guten Dinge sind Drei” dachten wir uns und haben uns erneut auf den Weg gemacht. Die Freude über offene Pforten war dann schon mal sehr groß.

Das Lokal ist recht geräumig und bei warmen Abendtemperaturen kann man auch draußen sitzen, wenn einen der Lärm der Straße nicht stört. Die Bedienung war grundsätzlich sehr nett, wir mussten nur erst mal wahrgenommen werden. Nicht, dass die Hütte so voll gewesen wäre oder wir ganz etxrem versteckt gesessen wären, aber es hat dann ja doch geklappt.

Beim Blick in die Speisekarte war ich etwas irritiert – bin ich nun beim Griechen oder beim Italiener gelandet – naja egal, sind beides Urlaubsländer. Das Urlaubsbier “Mythos” war zufälligerweise gerade “aus”, sehr schade; kein vorgezogenes Schwelgen in Urlaubserinnerungen.

Rasch haben wir unsere Wahl getroffen, Oliven und Ölbrot als Appetitt-Häppchen haben den ersten Hunger bis zum Eintreffen des Salates gestillt. Die Hauptspeise ist dann auch recht zügig auf unserem Tisch gelandet, beim ersten Bissen stellen wir fest: gut, aber nicht annähernd so gut wie der von uns bereits getestete Konkurrenz-Grieche.

Wir haben das Lokal trotzdem sehr satt verlassen (die Portionen sind ausreichend), die Preise sind fair, die Bedienung nett, alles in allem – es war ok. Wir gehen wieder hin, beim überübernächsten Mal.

PS: Offensichtlich betreibt der Raumausstatter seinen Job nur als Hobby – manche “Kunstwerke” lassen eindeutig zu viel Interpretationsspielraum. In der Herrentoilette hängt angeblich das hässlichste Bild unserer Stadt. Ich habs nicht kontrolliert. ;-)

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