Jetzt ist es tatsächlich so weit, das Ende ist nahe. Nein, nicht meines. Der Giftzwerg beehrt uns morgen Vormittag und wird uns dann für immer verlassen.
Seitdem nun bekannt ist, dass er kommt, spielen die Gedanken verrückt.
“Kann/soll ich einen Termin einschieben, nur um ihm nicht über den Weg zu laufen.”
“Bleib ich da und lächle süffisant, der Vergeltung wegen.”
Ignoranz ist auch eine Möglichkeit. Bin ich extra freundlich, weil der GZ mir sowieso egal ist.
Wie wird er reagieren? Süffisant grinsend, mit hochrotem Haupt bei der Tür rein, enttäuscht bei der Tür raus, da er gegen uns keine Chance hatte, so sehr er sich noch bemüht hatte. Und wir haben noch nicht alle Anstrengungen aufdecken können. Doch WAS wir erfahren haben, lässt uns noch immer fassungslos den Kopf schütteln.
Tut er so, als ob nix gewesen wäre, denn er war ja mit der Arbeit überlastet und ist deshalb ein charakterliches Arschloch gewesen?
Friede, Freude, Eierkuchen – wünscht uns das Beste, obwohl seinerseits eine persönliche Hass-Hitliste existiert?
Fragen über Fragen.
Die Stimmung bei uns wird für diese eine Stunde der Anwesenheit des Giftzwergs auf den absoluten Nullpunkt sinken, man wird auf unserem Teppichboden Eiswürfel klirren hören und jede von uns wird sich einen Eispickel wünschen, den wir nacheinander dem GZ ins Kreuz jagen können. Böse Gedanken, aber zurecht.
Und danach wird der Arbeitsplatz von den schlechten Energien gereinigt und wir sind endlich erlöst!
hoffentlich dehnt sich diese Stunde nicht endlos;-)
Augen zu und durch
Das war eher eine Sache von Minuten. Der Giftzwerg hatte nicht mal den Mut, uns ins Gesicht zu schauen. Ist gruß- und wortlos erschienen, hat den Schlüssel abgegeben und war auch schon wieder weg. Sogar das Verhalten ärgert mich. Aber nun isses vorbei. Endlich.
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